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Internationale Energieagentur optimistisch über Ölnachfrage

Während sich die globale Ölindustrie noch mit dem seit März 2020 beobachteten Ölpreisverfall auseinandersetzt, ist der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, optimistisch hinsichtlich der Zukunftsperspektiven für die Nachfrage an dem Rohstoff.

In einem Interview mit Bloomberg sagte Birol: "Mangels einer starken Regierungspolitik dürften eine anhaltende wirtschaftliche Erholung und niedrige Ölpreise die weltweite Ölnachfrage auf das vorherige Niveau und darüber hinaus zurückbringen."

Laut dem Leiter der IEA ist der mit dem Coronavirus verbundene Einbruch der Ölnachfrage nur vorübergehend, und der Rückgang des Verbrauchs im Jahr 2020 sollte sich ab 2021 umkehren. Entsprechend ihren früheren Prognosen erwartet die IEA, dass der Ölverbrauch sein Plateau ab 2030 erreichen wird.

Im Gegensatz zu dem, was nach der globalen Finanzkrise 2008 geschehen ist, ist die IEA, die Regierungen in ihrer Ölpolitik berät, der Ansicht, dass die derzeitigen wirtschaftlichen Unterstützungspakete auch strukturelle Reformen fördern sollten, um die Emissionen im Einklang mit den globalen Zielen zu erreichen, die in Abkommen wie dem Übereinkommen von Paris festgelegt sind.

Die optimistische Haltung der IEA sollte den Perspektiven anderer führender Akteure des Sektors gegenübergestellt werden. Die Chefs globaler Ölkonzerne wie British Petroleum (BP) und Royal Dutch Shell haben angesichts der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie konservativere Ansichten geäußert.

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